11. Dezember 2011
Im Zuge unserer Forschungsarbeiten zu user-generated Web-Video ist unser Videogruss zum Jahresabschluss entstanden. Wir haben Tools entdeckt, mit denen man ein Drehbuch mit Text ganz einfach in eine animierte Videogeschichte umsetzen kann. Unser neuer Mitarbeiter in der Redaktion von Learning Waves hat es ausprobiert. Schauen Sie mal, was auch Sie demnächst in Ihr Repertoire an E-Learning-Tools zur Gestaltung von Wissensbotschaften aufnehmen werden.
15. Dezember 2011
Ähnlich, wie bei synchronisierten Filmen ein Teil der Original-Atmosphäre verloren geht, verändert sich auch bei übersetzter Literatur sowohl Stimmungslage als auch Tonalität. Es kann auch vorkommen, dass Übersetzer Sätze oder Wortgruppen weglassen oder Wörter wählen, die nicht extakt mit den ursprünglichen Begriffen übereinstimmen. Es gibt also gute Gründe, bei Büchern das Original anstelle der übersetzten Version zu lesen. Doch was, wenn die Verständlichkeit und akzeptable Lesegeschwindigkeit der entsprechenden Sprache nur bedingt gegeben ist und man Gefahr läuft, das Buch nicht zu Ende zu lesen oder doch auf die übersetzte Version des Buches zurückgreift? Ein Münchner Startup hat es dank neuer Technologie geschafft, das Original eines Textes mit der übersetzten Fassung zu synchronisieren. Dadurch können mit einem Klick auf unklare Formulierungen oder Sätze direkt die entsprechenden Übersetzungen angezeigt werden. Von diesem und ähnlichen Angeboten (wie z.B. Amazons Kindle Cloud Reader) könnten zukünftig Personen profitieren, welche entweder Anhänger von Originalliteratur sind oder durch Lesen eine Fremdsprache lernen bzw. vertiefen wollen.
Für weiterführende Informationen: Link zur Website
Quelle: netzwertig.com
Welche Tools helfen Ihnen am Besten, Ihren Lernerfolg oder Ihre allgemeine Performance zu verbessern? Aus einer Umfrage von C4LPT (Centre for Learning & Performance Technologies) gehen die Top 100 Tools for Learning 2011 hervor. Neben dem Ranking der verschiedenen Tools werden für jedes die entsprechende Website, ein Kurzbeschrieb sowie die Kosten für die Benützung des Tools angegeben. Untenstehender Auszug (Top 10) der Liste animiert, wieder etwas Neues durch Ausprobieren zu entdecken. Für mich z.B. war Glogster neu.
- Twitter – micro-sharing site
- YouTube – video-sharing tool
- Google Docs – collaboration suite (incl Google Forms)
- Skype – instant messaging/VoIP tool
- WordPress – blogging tool
- Dropbox – file synching software
- Prezi – presentation software
- Moodle – course management system
- Slideshare – presentation sharing site
- (Edu)Glogster – interactive poster tool
Für weiterführende Informationen: Link zur Website
Müsste man wissen, was ein Epipheo ist? Eigentlich nicht unbedingt, zumal es mit dem Namen eines Unternehmens zu tun hat, das für sich in folgendem Video Werbung macht – und das ist allerdings eine Warenprobe. Die ist so gut gelungen, dass man sie sogar gern mehr als einmal konsumiert. Der Clip veranschaulicht ideenreich und sehr schön, wie eine Idee in nur knapp zwei Minuten durch ein Video effektiv kommuniziert werden kann. 
Heute bietet sich die Möglichkeit, mittels Apps sein eigenes elektronisches Gerät fast unbeschränkt zu individualisieren. Man kann sich mit passenden Apps das Leben in vielerlei Hinsicht vereinfachen. Doch wo und wie findet man ein passendes App, wenn man nicht mal dessen Namen kennt? Diese Frage lösen Suchmaschinen (wie z.B. quixey.com oder uquery.com), welche nicht primär nach dem Namen, sondern vor allem nach Funktionen suchen, welche eine App erfüllt.
Die technologische Entwicklung verläuft rasant. Vor nicht allzu langer Zeit konnte man auf dem Mobiltelefon neben dem Kultspiel „Snake“ praktisch nur einfache SMS und Telefonanrufe tätigen. Heute ist auf dem Smartphone praktisch alles möglich, was auch auf einem normalen PC möglich ist. Dass es „bald“ ein Smartphone auf vier Rädern geben könnte, zeigt uns die Präsentation des Toyota Fun-Vii in Tokio. Ein Video, welches auf eindrückliche Weise zeigt, welche spannenden technologischen Neuheiten wir früher oder später erkunden dürfen.
An der weltgrössten Medizinfachmesse Medica in Düsseldorf wurde eine eindrückliche Neuheit präsentiert. Ein Steckaufsatz für Smartphones mit integriertem Mikroskop soll mithilfe einer passenden App schon bald die Früherkennung von Hautkrebs vereinfachen. Die Anwendung ist einfach. Der Hautarzt macht mit dem Smartphone ein vergrössertes Bild der verdächtigen Hautveränderung und schickt dieses an eine Internetplattform. Dort wird von anderen Dermatologen eine Analyse der Bilder durchgeführt. Viele werden das Handy als Hautkrebs-Detektor faszinierend finden. Andere, die gesundheitsschädliche Wirkungen von Handystrahlen befürchten, werden die sprudelnen Nutzungsideen eher argwöhnisch beäugen.
Für weiterführende Informationen: Link zur Website
Quelle: www.20min.ch
14. Dezember 2011
An der von 7. November an für einen Monat laufenden Umfrage zu diesem Newsletter und dem LearningWaves-Blog beteiligten sich über hundert Personen. Zusammen mit einer Google-Analytics-Auswertung der Zugriffe im November haben wir Interessantes erfahren. Gut 90% der Umfrageteilnehmer/innen haben einen Hochschulabschluss, ein Drittel ist im Bildungswesen tätig. Im Mittel sind die Leser/innen 46 Jahre alt, Altersgruppen zwischen 25 und über 70 Jahren sind vertreten und etwa gleich viele sind jünger bzw. älter als 46 Jahre. Für fast 80% sind es berufliche Gründe, den LearningWaves-Blog bzw. Newsletter anzuschauen. Fast drei Viertel finden den Bezug als Newsletter via E-Mail nach wie vor interessant, und gut 6% greifen schon über mobile Endgeräte zu. Die Besucher der Blog-Website im November kamen zu ca. 60% aus Deutschland, 30% aus der Schweiz sowie 6% aus Österreich. Last not least sind die zahlreichen Mitteilungen im Freitextfeld, die ausschliesslich Komplimente und Weitermach-Ermunterungen enthielten, für uns das Motivierendste. Danke allen, die sich die Zeit fürs Ausfüllen genommen haben: Wir haben gelesen, gezählt und verstanden – und machen weiter so.
Auszüge aus den Rückmeldungen: „Beachtenswert ist die Konstanz der Qualität der Beiträge. Macht weiter so!“ – „Für mich beruflich eine äusserst wertvolle Quelle. Unbedingt weiter so.“ – „Toll wie ihr das macht …“ – „Excellente Inhalte – bildet den vielfältigen Web-2.0- und Personalentwicklungs-Kosmos gut ab“ – „Weiterhin: Haben Sie Spass an der Arbeit!“
Es erscheint unbestritten, dass sich die Kommunikationskanäle in den letzten Jahren enorm gewandelt haben. Während man früher die Briefpost auf der Schreibmaschine tippte, gehören heute E-Mail, SMS sowie Nachrichten auf Facebook und Twitter zu den alltäglichen Kommunikationsformen. Doch wie verändern diese, mitunter durch das Internet ermöglichten Kommunikationsformen, unser soziales Miteinander, unsere Beziehungen und uns selbst? Eine lesenswerte und vergnügliche Antwort auf diese Frage fand Abt Martin Werlen (in Twitter @AbtMartin) vom Kloster Einsiedeln am Symposium 2011 der Ernst Schmidheiny Stiftung in Interlaken. Für weiterführende Informationen: Link zum Volltext
Obwohl in den letzten Jahre schon oft ein grosser Wandel im Bildungsbereich vorausgesagt worden ist, haben nicht überall Veränderungen stattgefunden. Im Klassenzimmer ist immer noch der Lehrer das Medium. Die Schule hat nach wie vor das Wissensmonopol. Es gibt aber auch Bereiche, die sich dem digitalen Zeitalter anpassen werden. Interessante Ausführungen über Faktoren, welche für und gegen einen weiteren Wandel sprechen, finden Sie im Artikel von Martin Lindner. Link zum Volltext
Spiele nehmen in der Welt des E-Learning einen immer grösseren Stellenwert ein. “Serious Games“ bieten die Möglichkeit, den Mitarbeitern Lerninhalte auf spielerische Art und Weise zu vermitteln und können Mitarbeiter zum lebenslangen Lernen animieren. Die interessanten Ausführungen von Dr. Lutz Goertz bieten einen Überblick über die Landschaft des „Game-based Learning“ und zeigen auf, wo der Einsatz dieser Spiele in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung Sinn machen kann. Für weiterführende Informationen: Link zum Volltext