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12. Dezember 2013

Über neue eBay Plattform Sternekoch im Internet bestellen

secretguru.co.uk

Sind Sie noch auf der Suche nach einer originellen Geschenksidee für Weihnachten? Dann haben wir vielleicht etwas für Sie – zumindest vorerst für unsere Leser aus Grossbritannien: Nachdem auf eBay weltweit ein jeder Produkte zur Auktion freigeben kann, hat das Online-Auktionshaus nun mit der Online-Plattform “secretguru.co.uk” ein Pilotprojekt ins Web gestellt, das es ermöglicht, nicht Produkte zu verkaufen, sondern Dienstleistungen. Und zwar Dienstleistungen von Experten auf ihrem Gebiet als Geschenk. Diese reichen vom privaten Sternekoch über Moderatgeber am heimischen Kleiderschrank bis hin zum Metzgerkurs im Eigenheim. Sich Privatlehrer nach Hause holen, das ist doch auch eine Interpretationsvariante für Flipped Classroom und Mobile Learning.

Clouds für KMU – gut oder nicht gut?

CloudsIn seiner kürzlich erschienenen Cloud Computing Studie preist das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die Cloud als Lösung für das Notfallmanagement zur Datensicherung für KMUs an. Hardware selbst doppelt vorzuhalten, ist kostspielig und erübrigt sich bei Cloud-Diensten. Die Studie listet verschiedene professionelle Lösungen dafür auf. Also ein klares “Gut für KMUs”? Ja, so lange es auch bei den professionellen Lösungen bleibt. Öffentliche Cloud-Dienste der Mitarbeitenden stellen für Unternehmen hingegen eine Sicherheitslücke dar. Auf den Microsoft TechEd-Konferenzen im Juni wurden über 120 Unternehmen zum Thema Cloud-Dienste der Mitarbeiter befragt mit einem gar nicht so überraschenden Ergebnis: Rund 30% der Mitarbeitenden sollen demnach Firmendokumente über ihre privaten Konten auf öffentlichen Clouds abspeichern.

(Copyright und Quelle des Bildes: morgueFile-User “gracey, abgerufen hier)

Müsste es dann nicht eigentlich Google Canal View heissen…?

Erinnern Sie sich noch an die Aufregung, die damals die Einführung von Google Street View verursacht hat? Nein? Dann legen wir Ihnen noch einmal den höchst amüsanten Satirebeitrag von Martin Sonneborn und seiner Idee zu “Google Home View” nahe, der unten im Youtube-Format eingebettet ist. Nun, wie dem auch sei, nur weil langsam Ruhe eingekehrt ist um das Google Produkt – das mittlerweile sicherlich auch von dem ein oder anderen damaligen Kritiker selber gerne benutzt wird – bedeutet das nicht, dass Google seine Bemühungen eingestellt hätte, alle Strassen der Welt abzulichten. Es tut sich weiterhin viel und selbst Wasserstrassen sind nicht mehr ausgenommen: So verkündete Google Mitte November stolz, nun auch die Kanäle Venedigs mit aufgenommen zu haben. So erspart uns Google demnächst mühsame Stadtbesuche und Sight-Seeing-Touren und schafft endlich Zeit für die wahren Inhalte des Lebens, wie die Aktualisierung des Facebook-Status. Aber bleibt noch eine Frage: Müsste es dann nicht eigentlich Google Canal View heissen…?

YouTube Preview Image

Freie Fahrt auf Deutschlands Autobahnen und Schneckentempo im Internet

SnaleWenn man sich zu Weihnachten von einer neuen Regierung in Deutschland etwas wünschen darf, dann vielleicht endlich schnelleres Internet für die Bundesrepublik: Während die Schweiz mit durchschnittlicher Surfgeschwindigkeit von 11 Mbits/Sekunde auf Platz 3 knapp hinter den Vorreitern Südkorea und Japan mit jeweils 13,3 und 12 Mbit/Sekunde liegt, rangiert Deutschland mit durchschnittlichen 7,3 Mbits/Sekunde weit abgeschlagen auf Platz 22. So berichtet es jedenfalls der aktuellste State of the Internet Report des englischen Online Technologieunternehmens Akamai. Wenn aufgrund dieser Darstellung vielen wieder der Kommentar der Bundeskanzlerin über das “Neuland Internet” in den Sinn kommt, verwundert das nicht. So beklagte sich vor einiger Zeit Sascha Lobo in seiner SPON-Kolumne – wenn auch spitzzüngig. Er bemerkt u.a., dass Deutschland beim Glasfaserausbau mit ernüchternden 1% der Haushalte mit Glasfaseranschluss sogar weit hinter Russland mit 14% und Rumänien mit gar 17% liegt, während im kleinen Litauen sogar absolut gesehen doppelt so viele Haushalte wie in Deutschland einen Anschluss besitzen. Also schnell den Wunschzettel ausfüllen und noch vor Weihnachten den Entscheidern bescheren.

(Copyright und Quelle des Bildes: morgueFile-User “EricPruis, abgerufen hier)

SwiftKey App – eine wahre Zeitersparnis bei der Texteingabe!

swiftkeyDiese App ist für uns ein frühzeitiges Weihnachtsgeschenk: SwiftKey ist eine App, die die Texteingabe nicht nur vereinfacht, sondern dabei auch wahrlich Zeit einspart. Die App erlernt den eigenen Schreibstil und schlägt bereits die passenden Folgewörter vor, bevor überhaupt eine Taste angeklickt wurde. Dadurch, dass SwiftKey mit Laptop, Handy und Pad verknüpft werden kann, lernt die App besonders schnell und täglich aktualisiert sich ihr Wortschatz online um die neusten Trendbegriffe. Machen Sie sich selbst ein vorweihnachtliches Geschenk und probieren Sie die App aus, wir sind – wie die Kolumne schon anspricht – sehr zufrieden.

Jahresrückblick auf die Popularität der Online-Trendanglizismen

MOOC Google TrendsNetzwertig.com bietet hier eine etwas andere Jahresrückschau und zwar einen Rückblick auf die prägenden Anglizismen der Online-Tech-Szene, wie die Klassiker Social Media, Startup und 3D Printing. Dazu hat Netzwertig.com Daten von Google-Suchanfragen genutzt, um den Verlauf der Häufigkeit des Aufrufs der trendigen Suchbegriffe, also deren Popularität im Netz, vom letzten Jahr bis hin zum jetzt zu Ende gehenden Jahr, zu visualisieren. Ein Blick darauf lohnt sich, alleine schon der Feststellung wegen, dass der von uns in diesem Jahr gefühlt am häufigsten benutzte Begriff “MOOC” nach stetiger Zunahme seiner Popularität und mehreren Peaks im Oktober zu Jahresende eher im Abwärtstrend liegt. Soll uns das etwas sagen? Zum Rückblick geht es hier.

(Copyright und Quelle des Bildes: Google, Screenshot des hier abgerufenen Netzwertig.com-Artikels)

13. November 2013

How to… YouTube-Videos drucken

Extrahiertes YouTube-Storyboard des Videoportraits der HSGFür jedes auf YouTube hochgeladene Video wird automatisch ein “Storyboard” hinterlegt, d.h. eine Reihe einzelner Bilder des Videos. Diese Bilder sind übrigens ersichtlich, wenn man mit dem Maus-Cursor auf dem unteren Ladebalken entlanggeht. Diese einzelnen Bilder, die das Video zusammenfassen, lassen sich nun dank der Hilfe einer Anwendung des Blogs Digital Inspiration (gegründet von Indiens erstem professionellen Blogger Amit Agarwal) in ein PDF-Dokument extrahieren und dann selbstverständlich ausdrucken. Im Bild oben sehen Sie das Beispiel des extrahierten Storyboards des offiziellen Videoportraits der Universität St.Gallen. Unter diesem Link finden Sie in der Mitte des Artikels ein Bookmark, beschriftet mit “Print YouTube Video” , das sich per Drag and Drop einfach in die Lesezeichen-Leiste Ihres Internet-Browsers hinzufügen lässt. Schauen Sie sich nun ein YouTube-Video an, pausieren Sie es einfach, klicken auf das Bookmark und in einem neuen Tab öffnet sich automatisch das besagte PDF-Dokument. Wir denken darüber nach, ob diese Anwendung bei dem Erstellen der Vorlesungspräsentationen und Skripte für das nächste Studienjahr Verwendung finden soll. Was meinen Sie? Nützlich oder eher nicht?

12. November 2013

Starbucks im Bürozimmer… zumindest akustisch

Starbucks AmbienteFür einige sind Kaffeehäuser à la Starbucks keine Kaffeehäuser, sondern Arbeitsplatz, Konferenzzimmer oder Kreativoase. Wer aber gerade kein Kaffeehaus in der Nähe hat oder sich im Bürozimmer oder Zug gefangen sieht, aber trotzdem nicht auf das gewohnte Kaffeehausambiente – zumindest nicht akustisch – verzichten möchte, für den wird noisli.com ein Glücksgriff sein. Auf der Internetseite lassen sich verschiedene Hintergrundgeräusche von Wellen- und Windgeräuschen bis hin zu Kaffeehaushintergrundgeräuschen in einer Dauerschleife einschalten und sogar kombinieren. Wir wünschen ein angenehmes akustisches Ambiente!

(Copyright und Quelle des Bildes: morgueFile / User “blitzkrieg, abgerufen hier)

Googles “Journalistentool-Paket”

JournalistAuch in der Journalisten-Welt ist Google natürlich längst angekommen. Anwendungen wie Google Earth und Google Streetview werden auch zur Visualisierung in TV-Nachrichtensendern verwendet. Selbstverständlich nutzen auch Journalisten nicht mehr ausschliesslich die klassischen Medien für ihre Nachrichtenmeldungen, sind doch alle grösseren Sender und Nachrichtenformate mittlerweile auf eigenen YouTube-Kanälen anzutreffen. Um dieser Nutzergruppe den Einstieg und die Arbeit mit den zahlreichen Google-Tools zu erleichtern, wurde nun mit Google Media Tools eine Art Journalisten-Guide zur Google-Nutzung eingerichtet. Aber auch für Nicht-Journalisten bietet die Übersicht des Suchmaschinengiganten eine gute Hilfe zur Nutzung der verschiedenen Anwendungen, um eigene Inhalte zu verbreiten und zu visualisieren.

(Copyright und Quelle des Bildes: chelle, abgerufen hier)

Von PayWall gegen Spam bis zur DJ-Abwahl per App – die 4 spannensten Hacks der TechCrunch Disrupt in Berlin

PayWall gegen Spam-Mails, per App den DJ abwählen, sich per Handy in die Warteschlange beim Arzt setzen oder per Internet eine Bahn im Schwimmbad reservieren. Die erste TechCrunch Disrupt Konferenz in Berlin, die Ende Oktober stattfand, beherbergte auch ein Hackathon, in dem über 80 Ideen vorgestellt wurden. Vier Ideen fanden wir besonders spannend und geistreich:

okapi1.) Die PayWall “Okapi”: Warum werden wir täglich von einer Flut von Spam-Mails zugespült? Weil diese Art von Werbung für den Versender so gut wie nichts kostet, denn der Mailversand ist gratis. Und genau hier sehen die Initiatoren von Okapi ihren Mehrwert. Ihre App sendet eine automatische E-Mail an den Versender, in der dieser aufgefordert wird, ein Gebot abzugeben, wie viel Geld es ihm wert ist, dass der Empfänger seine Nachricht liest. Ein witzige Idee, deren Umsetzung leider höchstwahrscheinlich an der Realität scheitern wird.

2.) Wartezeit beim Arzt vermeiden mit “DoctorPush“: Warum die Wartezeit im Wartezimmer verbringen? Mit DoctorPush bestünde die Möglichkeit, seine Beschwerden in die App einzugeben, worauf die Arztpraxis eine ungefähre Behandlungsdauer veranschlagen und somit die Wartezeiten optimieren kann und einem die ungefähre Zeit des Behandlungsbeginns mitgeteilt wird. Zudem zeigt die App am Behandlungstag zeitgerecht an, wieviele Patienten noch vor einem sind und wie gross die Verspätung sein wird.

3.) Mit “PartyRemote” den DJ abwählen: Diese App ermöglicht es, dem DJ einfach mit dem Handy mitzuteilen, wie gut seine Musik ankommt und bei einem zu negativen Feedback mehrerer User könnte er sogar ganz abgewählt werden: Reinste Demokratie per App auf dem Dancefloor.

4.) Schwimmbahn reservieren dank “MySwimlane“: Wer hat die überfüllten Schwimmbäder in der Nachbarschaft nicht auch satt? Mit MySwimlane liesse sich mit Online-Credit für eine gewisse Zeit eine Schwimmbahn reservieren, um so dem Kampf um die freie Bahn im kühlen Nass zu entgehen. Die Schwimm-Session zum Feierabend wäre gerettet!